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Projektinterner Workshop 10/17: Work in Progress

Projektinterner Workshop 19./20.10.2017, Senatssitzungssaal der LUH
CHER Mitglieder bei den Präsentationen zum internen Workshop: Work in Progress

Die CHER-MitarbeiteInnen aller acht Teilprojekte haben am 19. und 20. Oktober 2017 den internen Workshop an der LUH genutzt, um erste Forschungsbeobachtungen und Zwischenergebnisse vorzustellen und intensiv mit den ProjektleiterInnen über mögliche übergeordnete Fragen für den Forschungsverbund zu diskutieren.

Im regen wissenschaftlichen Austausch über die jeweiligen Fortschritte im Forschungsprozess wurden methodische Zugänge und mögliche (De)Konstruktionspraxen von Spannungsverhältnissen rund um die Inwertsetzungsprozesse von Cultural Heritage reflektiert.

Die fruchtbare Debatte um Fragen zur Selbstverortung des Verbundes im Heritage-Diskurs aber auch zur Verbindlichkeit des Themas der migrationsgesellschaftlichen Realität für alle Teilprojekte wurde von Prof. Dr. Paul Mecheril (Carl-Ossiezky-Universität Oldenburg), Mitglied des wissenschaftlichen Beirates, zielführend kommentiert.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Vorstellung des Projektes: „Erinnerungen an die atlantische Sklaverei. Frankreich und Spanien, die französische Karibik und Kuba im Vergleich und im Kontext globaler Debatten um das Gedenken an Sklavenhandel und Sklaverei“ durch die assoziierte Historikerin PD Dr. Ulrike Schmieder.

2. Tagung des Forschungsverbundes in der Gedenkstätte Berliner Mauer: Cultural Heritage: Ressource und soziale Praxis im urbanen Raum

2. CHER Tagung in der Gedenkstätte Berliner Mauer, 4. Mai 2017
2. CHER Tagung in der Gedenkstätte Berliner Mauer, 4. Mai 2017
2. Beiratssitzung in der Gedenkstätte Berliner Mauer, 5. Mai 2017
2. Beiratssitzung in der Gedenkstätte Berliner Mauer, 5. Mai 2017

Am 4. und  5. Mai 2017 fand in der Gedenkstätte Berliner Mauer die zweite Tagung unseres Forschungsverbundes statt.

Unsere Beiratsmitglieder, ProjektleiterInnen und -mitarbeiterInnen sowie externe ReferentInnen trafen sich an diesem geschichtsträchtigen Ort Berlins, um sich trotz des regnerischen Wetters zunächst mit Frau Dr. Susanne Muhle auf eine kritische Führung durch das Gedenkstättengelände zu begeben.

Der thematische Schwerpunkt der Tagung rund um das Heritage-Phänomen lag insbesondere auf dem urbanen Raum. Neben historischen und postkolonialen Ansätzen zum Umgang mit kulturellem Erbe skizzierten die Vortragenden spezifische Fallbeispiele aus Berlin und Breslau. Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Auch begaben sich die TeilnehmerInnen der Tagung in das Deutsche Historische Museum, wo sie von PD Dr. Ulrike Schmieder ebenso kundig wie kritisch durch die aktuelle Sonderausstellung „Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart“ geführt wurden und wo Erkenntnisse und Deutungsansätze der zuvor gehörten Vorträge in Bezug auf den Umgang mit Kolonialismus als unbequemes Erbe diskutiert wurden.

Den ausführlichen Tagungsbericht können Sie hiernachlesen.

Abgerundet wurde die Tagung durch die zweite Beiratssitzung.

Erster CHER Methoden-Workshop zum Thema Medien

Die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen aller sieben Teilprojekte des Forschungsverbundprojektes fokussierten am 7. April 2017 im Rahmen eines ersten gemeinsamen Methoden-Workshops den interdisziplinären Austausch anhand von Präsentationen verschiedener methodischer Zugänge.

Raimund Lazar, wissenschaftlicher Mitarbeiter des sozialwissenschaftlichen Teilprojektes 4 „Cultural Heritage in Fußball- und Kleingartenvereinen“ und Florian Grawan, wissenschaftlicher Mitarbeiter des erziehungswissenschaftlichen Teilprojektes 6 „Cultural Heritage in Familienbildungssettings“ stellten in ihren Vorträgen ihre methodischen Erfahrungen aus der Forschungsarbeit mit biographisch-narrativen Interviews und Videographie vor. In einem dritten Vortrag wurde der methodische Zugang durch reflexive Fotographie von Andreas Eberth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Geographie an der Leibniz Universität Hannover, präsentiert. Der intensive interne Austausch fand bei den ProjektmitarbeiterInnen großen Anklang und soll im Rahmen einer internen Methodenwerkstatt weiter fortgesetzt werden.

Besuch einer UNESCO Weltkulturerbestätte: Das Fagus Werk in Alfeld

Mitglieder des Forschungsverbundprojektes CHER: „Cultural Heritage als Ressource?“ besuchten am 16. Januar 2017 im Rahmen des diesjährigen Winterausfluges des Instituts für Didaktik der Demokratie (IDD) das Fagus-Werk in Alfeld.

Das vom Architekten Walter Gropius entworfene Werksgebäude wurde 2011 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt. Das Fagus Werk ist noch immer Ort aktiver wirtschaftlicher Produktion von u.a. Schuhleisten. Architektur, Produktion und Ausstellungen dieses lebendigen Denkmals konnten im Rahmen des IDD-Winterausfluges auf eine besondere Weise gleichzeitig erkundet werden.

Die Antragstellung bei der UNESCO bis zur erfolgreichen Bewerbung wurde von Karl Schünemann begleitet, der die Besucher fachkundig durch das Werk leitete. Martina Scheitenberger, Mitverantwortliche für die Ausstellung im Besucherzentrum des Werks gab den Besuchern einen interessanten Einblick in die vielschichtigen Prozesse der Konstruktion von Weltkulturerbe: von den Vorschriften und der Begleitung durch ein UNESCO Komitee, über museumsdidaktische Fragen der Präsentation der Geschichte des Werks.

Kick Off Meeting 20./21.10. 2016

Zum offiziellen Startschuss des Projektes trafen sich die Projektleiter, Mitarbeiter, Beiräte und assoziierten Professoren des Forschungsverbundes am 20. und 21. Oktober 2016 beim Kick Off Meeting in Hannover.

Die formelle Konstituierung des Beirates fand nach der Eröffnungsrede des kommissarischen Dekans der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Marian Döhler am 20. Oktober im Senatssitzungssaal der Leibniz Universität Hannover statt.
Nach einer kurzen Vorstellung des Projektrahmens und aller Beteiligten lieferte der Projektantrag die Diskussionsgrundlage für einen ersten thematischen Einstieg und kritischen Austausch.

Gemeinsam Kochen verbindet

Gemeinsames Kochen - CHER Abendveranstaltung
Gemeinsames Kochen - Kick Off Abendveranstaltung am 20.10.2016

 

Nach der ersten Beiratssitzung hatten die Projektleiter, Mitarbeiter, Beiratsmitglieder und assoziierten ProfessorInnen die Gelegenheit, sich bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung und dem gemeinsamen Kochen kennenzulernen.

 

 

Erste Tagung im Schloss Herrenhausen

Erste Tagung im Schloß Herrenhausen
Erste Tagung im Schloß Herrenhausen

Im Rahmen des Programms der ersten Tagung, die am 21. Oktober 2016 im Schloss Herrenhausen stattfand, wurde aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven über Kulturerbe bzw. Cultural Heritage referiert und diskutiert. Auch wurden die Tagungsteilnehmer durch das Schloßmuseum geführt.

Hinterfragt wurden insbesondere die Konstruktions- bzw. Formationsprozesse um den Begriff Cultural Heritage. Auch wurde über Aneignungsprozesse kulturellen Erbes anhand konkreter Beispiele aus der Praxis und Denkmalpflege referiert.